Kategorie: SATIRE

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TITTENFEST

Clickbaiting auf ganz neuer Ebene: Clicktitting. Klick Titte, um mehr Titten zu sehen. Klick jetzt. Was für ein Kick!

Die Stimmung in Kayl war vorzüglich, war grandios. Lehrerinnen und andere weibliche Individuen aus dem durchschnittlichen Festangestellten-Milieu waren mit fettem Décolleté auf Männersuche, um ihr Leben endgültig fett zu machen.

Tja Frau. Eine erfüllte Titte macht noch lange kein erfülltes Leben. Für ein erfülltes Leben einer Frau braucht es immer noch die Bestätigung eines richtigen Mannes. Und um die Männchen auf sich aufmerksam zu machen, das weiß doch jeder RTL-Fan, braucht es Titten und viel Alkohol, damit die Titten sich auch frei machen. Titten Titten Titten. Mehr Titten. Wir wollen Titten. Titten. Titten. Titten. Copy. Paste. Titten. Titten. Titten.

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LËTZEBUERGESCH IST TOT

Die Idioten, die den ganzen Tag über nur jammern, dass nicht genug auf lëtzebuergesch gemacht, geredet, gegessen und geguckt wird, sind doch genau die Idioten, die noch nie ein Buch von Nico Helminger oder Pol Greisch gelesen haben, da ihnen die Sprache noch egaler ist, als der Franzose, der in Luxemburg arbeitet, aber nach Ladenschluss eben keine Zeit hat Sprachkurse zu besuchen, weil er nach Hause fahren muss.

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DIE AUSLÄNDER SIND SCHULD

Sowas bezeichnen Déi Konspirativ als pädagogisch relevant. Es soll den Zweck erfüllen, dass wir Luxemburger in Luxemburg endlich wieder luxemburgisch sein dürfen und können. Mehr Luxemburg bitte und weniger Europa. Ein Europa vereint im gegenseitigen Hass, den die endlich souveräner gewordenen Nationalstaaten untereinander, gezeichnet durch klare Grenzen, pflegen sollen. Was zählt, ist unsere kleine Insel. Alle anderen sind böse und wollen unsere Frauen vergewaltigen, unsere Freizügigkeit verbieten, unser Geld klauen und unseren Alkohol abschaffen.

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KULTURÄÄÄHENTWICKLUNGSPLAN

Und jetzt? Ja, wie soll man sagen? Abwarten. Schauen. Gucken. Mal sehen. Es ist auch nicht einfach. Das weiß auch ein Premier, der die wenigen TeilnehmerInnen zu besänftigen wusste, da er sich nur zu gut in die Lage seiner KünstlerInnen hineinzuversetzen verstand. Er erzählte von seiner Zeit als junger aufstrebender Anwalt, die Zeit vor seiner Zeit als großer Bürgermeister, Premierminister, Kulturminister und Medienminister, als er sich knapp über der von KünstlerInnen so befürchteten Armutsgrenze durchboxen musste. Soviel Verständnis und Taktgefühl vom aktuellen KULTURMINISTER hatte nun wirklich keiner erwartet. Ein paar Tränen flossen. Rührend.

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PROVINZ 2022

Für viele unter den politisch Verantwortlichen scheint es in keinem Widerspruch zu stehen sich öffentlich gegen Zensur und Machtspielchen auszusprechen, indem sie die Regierungshaltung der Türkei oder von Ungarn kritisieren, doch gleichzeitig aktiv in ein so künstlerisch wertvolles Projekt, wie das von Esch2022 eingreifen. Das Vorgehen hinter den Kulissen von Esch2022 ist symptomatisch für das, was wir schon in naher Zukunft in ganz Europa zu befürchten haben: Eine Diktatur von oben. Die Aufhebung der Privatsphäre. Die Abschaffung der (künstlerischen) Freiheit. Die Dummheit und Willkür der verantwortlosen Verantwortlichen. Und der Premier? Schweigen. Schade.

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PFINGSTKREUZFAHRT

Der Veranstalter verspricht beste Stimmung. Heißt: Die sicherheitsverliebte Mittelschicht grölt laut zu Bumsmusik mit. Ja, ein Ort, wo für die Frauen Feminismus noch ein Schimpfwort ist, Niveau eine Hautcreme, Rassismus die Grundlage für gute Witze und Fettleibigkeit eine Investition. Endlich die Stimmung live und hautnah erleben, die man sonst nur, mit gesundem Abstand vor dem Bildschirm, in den gängigen Kommentarspalten der diversen Medienunternehmen zu Gesicht bekommt.