Schlagwort: Kolumne

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SCHLUSS MACHEN 1/2

Die letzten gewaltigen Worte sind schlussendlich auch nur Worte. Sie wirken groß, gut überlegt, aber das Resultat bleibt das gleiche: Es ist vorbei „Ich gehe jetzt, keine Ahnung wohin.“ Vielleicht weißt du nicht einmal warum. Man könnte anfangen, einen Schuldigen ausfindig zu machen. „Du warst zu frech, ich halte das nicht mehr aus“ oder „Du machst meine Freunde immer klein“ oder „Du gibst einen Scheiß- dreck auf die Meinung der anderen“ oder „Du kostest zu viel Geld“. Die ewige Suche nach der Schuld, einem Sündenbock. Die Zeiten sind oder müssten vorbei sein. Was, wenn der Schuldige gefunden wird? Was würde es ändern? Was bringt es dem Opfer, wenn sein Mörder auf dem elektrischen Stuhl brät?

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ZU VIELE INFORMATIONEN

Wir wissen erstaunlich viel, und genau das ist das Problem, wir haben die Wahl, jeden Tag, entscheiden nichts, schauen zu, laufen zur Arbeit, laufen nach Hause, zahlen, verdauen, duschen, schlafen, essen, machen Sport, zahlen, holen uns den Schein für die Weiterbildung ab, hüpfen zu lauter Rockmusik, gehen ins Theater, konnten uns identifizieren, lesen die Nachrichten, können es nicht fassen, grausam, Tote, jeden Tag, nur ich, nur wir, leben wir noch?

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0204

Am Sonntag war #TransDayOfVisibility, ein Tag vor dem 1. April. Gegen die Marginalisierung und Diskriminierung von Transsexuellen, für die Akzeptanz aller Geschlechteridentitäten. Der Tag macht Sinn und ist sehr wichtig, denn er setzt sich für mehr Humanismus ein. Jedenfalls mehr als Weihnachten. Politische, auf ein Thema aufmerksam machende Tage, wenn man so will, sind wichtig. Also: Die Themen selbst sind relevant, aber was ist mit den anderen Tagen? Wenn zum Beispiel Welt-Aids-Tag ist, ist dann nicht mehr Weltfrauentag? Und wenn internationaler Frauentag ist, ist dann Diskriminierung von Transsexuellen kein Thema mehr?