Schlagwort: Ruhe

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GEDANKEN ZUR LAGE AUF DEM WEG ZU RUHE UND GELASSENHEIT

Du musst die Welt umarmen oder zumindest den regionalen Helden, lass es eine Heldin sein, aber regional, das muss schon sein. Lass es auf keinen Fall ein Rückspiegel sein. Auf dem Weg zum irreversiblen Muss braucht es einen absoluten Willen. Und wo kein Weg vorbei führt, stehst du. Wenn ich dich sehe, will ich mich nicht mehr in Luft aufgelöst verstehen. Was ich erkenne, sind nicht die Türen, die sperrangelweit offen stehen. Daneben ist eine Mauer. Da will ich durch. Break it like Copperfield. Wenn du alles falsch machen willst: Never kill your idols. Oder werde Zauberer. Lass es eine Zauberin sein. Lass es einen schlechten Übergang werden und lass dich verzaubern, werde deine eigene TV-Show und mach es ganz ohne Ironie. Es klatschen keine beautiful people, sie sind nur laut, denn die Bude ist voll people. Her mit dem Bier, auf dem Weg zum Deichkind Konzert, musst du erst deine Jacke in der Garderobe abgeben. Es ist Winter. Auf dem Weg zur Jacke darfst du deine Marke nicht verlieren. Deinen Sinn für schlechte Floskeln auch nicht. Markiere dein Terrain, lass es meinetwegen ein Glückskeks sein. Auf dem Weg zur Hölle musst du zwischenzeitlich ein Stück vom blauen Himmel abbeißen. Du schreibst mir eine Nachricht, dass du das heute schon gemacht hast. Hat gut geschmeckt. Sagst du. Ich schreibe nicht zurück. Ich komme da nicht ran und meine Zähne sind faul oder gelb oder beides. Zu blau für dich.

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KRITIKER NICHT IN DER NACHT BELEIDIGEN

Wenn man viel getrunken hat, schnell, das Fenster auf, viel Wasser trinken (ohne Kohlensäure) und hoffen, dass der Kater nicht zu laut schnurrt. Noch was essen? Essen nach Mitternacht macht besonders viel Spaß, besonders wenig schlank. Ja, ok, schnell noch was essen, oh, noch eine Salami, aufessen, aufgegessen und sich mit schlechtem Gewissen davonträumen, Rausch ein, Rausch raus. Wenn man aber nur ein, zwei Drinks hinter sich hat, nach dem riesen, überteuerten Burger und bereits früh wieder zu Hause ist, weil die Freunde, mit denen man den Burger gegessen und die ein, zwei Drinks genossen hat, morgen früh rausmüssen (irgendwann ist das so, dass die Freunde am nächsten Tag IMMER früh rausmüssen), weil sie Marathon laufen oder Kinder zeugen wollen und man nicht alleine weitertrinken möchte, was dann? WAS ALSO DANN?

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0204

Am Sonntag war #TransDayOfVisibility, ein Tag vor dem 1. April. Gegen die Marginalisierung und Diskriminierung von Transsexuellen, für die Akzeptanz aller Geschlechteridentitäten. Der Tag macht Sinn und ist sehr wichtig, denn er setzt sich für mehr Humanismus ein. Jedenfalls mehr als Weihnachten. Politische, auf ein Thema aufmerksam machende Tage, wenn man so will, sind wichtig. Also: Die Themen selbst sind relevant, aber was ist mit den anderen Tagen? Wenn zum Beispiel Welt-Aids-Tag ist, ist dann nicht mehr Weltfrauentag? Und wenn internationaler Frauentag ist, ist dann Diskriminierung von Transsexuellen kein Thema mehr?

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PROMISE

Ich habe keine Lust zu schreiben, heute nicht, ich habe keine Lust, irgendwas zu schreiben. Es wurde so viel geschrieben, auch wirklich viel Mist. Auch wirklich viel Mist über mich. Auch ich habe schon viel Mist geschrieben. Warum nicht einfach mal nichts schreiben? Warum nicht einfach nichts veröffentlichen? Ich schreibe trotzdem was, aber nur noch diesen Beitrag, dann ist es vorbei. Für heute. Versprochen.