Schlagwort: Literatur

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WORKSHOP / WORDEXPLOSION

Im Rahmen des SNJ-Empowerment-Programms haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer meines Schreibworkshops über Monate hinweg ihre Gedanken, Ideen, Sehnsüchte, Hoffnungen und Ängste niedergeschrieben. Die Meisten unter ihnen wollen anonym bleiben, beziehungsweise ihre Texte nicht (oder nur zum Teil ) veröffentlichen. Um dennoch einen kleinen Einblick in unsere Arbeit zu ermöglichen, habe ich Ausschnitte, Sätze und kleine Geschichten von den jeweiligen TeilnehmerInnen als Audiodatei über -, unter -, nebeneinander gelegt, auf deutsch, französisch, englisch und luxemburgisch.

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WAS WICHTIG IST

Vor Kurzem wurde ich wieder in einer Zeitung beleidigt. Dabei hatte der Artikel in der Sache nicht einmal was mit mir zu tun. 
Die Aufmerksamkeit wird demnach immer wieder auf mich gelenkt, ohne dass ich sie auf mich lenke. Der für den Artikel Verantwortliche scheint seinen Frust, nie ein echter Autor geworden zu sein, es als Luxemburger so dermaßen schwer zu haben und ein unausstehlich komplexierter Mensch zu sein, auf mich zu projizieren. Ist dem armen Kerl echt so langweilig?

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UND DU DIE LETZTEN JAHRE? / 20 FILTERFREIE BILDER

Ja, was waren sie denn? Und wo? Und wann? Die ganz besonders wunderschönen, in Erinnerung bleibenden, Momente. Die, wo „du”, ich also, danach so dachtest: Wow. Oder: Geil. Oder: Ok, nie wieder. Oder: Nächstes mal mit weniger „naja”, dafür mehr „aha”. Nun mache ich „das”, also das, was „die” Kunst nennen, seit gut zehn Jahren. Und „er”, also immer noch ich, wird demnächst 33 Jahre alt und einen neuen Kurs einschlagen, was „das” angeht. Wie das gehen soll, kann ich an dieser Stelle nicht verraten. Ein Geheimnis auf Zeit sozusagen. Aber soviel sei verraten: Ja, es wird immer ein wenig weh tun und zwar nicht nur mir.

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© LCM Fotostudio Richard Schuster

WIEN UND KEIN WORTSPIEL MIT FALCO (VERSPROCHEN!)

Wirklich jagen konnte man mich mit ihrer Bewunderung für Marcel Proust. Die Sensation rund um die „Madeleine“ war für mich alles, was Literatur nicht sein sollte: Literatur wie geschaffen für selbsternannte Intellektuelle, die nach ihrer Doktorarbeit gezwungen sind für eine regionale Tageszeitung zu schreiben, weil die Welt „einfach noch nicht schlau genug für ihre Vision“ ist, und alles verreißen, was nicht ihrer Vorstellung von Wahrheit entspricht, sprich: Verkopfter Dünnpfiff.